Bin ich etwa im Kindergarten?
Sollten Sie sich in Ihrem Führungs-Alltag diese Frage hin und wieder einmal selbst stellen und nicht so genau wissen, warum Sie das eigentlich tun, dann finden Sie einige Antworten in unserem Seminar Transaktionsanalyse für Führungskräfte.
Diesen Seminaransatz zur Führungskräfteausbildung möchten wir Ihnen heute vorstellen.
Transaktionsanalyse, das sei vorweg noch schnell bemerkt, ist unter anderem ein Konzept zu Fragen der Kommunikation und Interaktion zwischen Individuen und den Faktoren, die diese Interaktionen unbewusst beeinflussen. Der große Vorteil, der sich mit der Transaktionsanalyse bietet, ist ein einsichtiges Konzept, auf dessen Basis diese Interaktionen besser verstanden und bewusst positiv beeinflusst werden können.
Die Transaktionsanalyse ist ein Ansatz, der vom amerikanischen Arzt und Psychiater Eric Berne aus der Psychoanalyse entwickelt wurde. Er geht unter anderem davon aus, dass wir in unseren Interaktionen so genannte Strokes austauschen. Stroke – als englisches Wort, bedeutet soviel wie »Streich« oder auch »Schlag«, dabei findet sich sprachlich immer eine doppelte, positive wie negative, Bedeutung: »Streich mit dem Schwert, Arm ab« gegenüber »jemanden streicheln«, »der Schlag ins Gesicht« gegenüber »zum Ritter geschlagen werden«.
Die Definition lautet »Einheit der Anerkennung«. Solche Strokes haben wir seit frühester Kindheit erfahren und sie bestimmen unsere Handlungen bis heute. Der Mensch benötigt diese Strokes, für einen Säugling gilt das ebenso wie für einen Erwachsenen. Ein Stroke, egal ob positiv oder negativ, bedeutet Anerkennung, man wird wahrgenommen. Und, das kennen sie sicher selbst, es gibt nichts Erniedrigenderes und Demoralisierenderes als ignoriert zu werden. Wir sind natürlich nicht nur Empfänger dieser »Wahrnehmungseinheiten«, sondern wir geben sie auch unseren Kommunikationspartnern, üblicherweise eher unbewusst.
In diesen Interaktionen kommt es, so Berne, auch immer darauf an, aus welchem durch unsere Entwicklung und Erfahrung gestalteten Ich-Zustand heraus wir eigentlich kommunizieren. So gibt es funktionierende Kommunikation und Kommunikation die einfach zum Scheitern verurteilt ist, weil man sich eben nicht in einem angemessenen Rahmen, aus zueinander passenden Positionen heraus unterhält.
Umgangssprachliche Formulierungen wie »Er verhält sich kindisch« oder »Behandele mich doch einmal wie einen Erwachsenen« scheinen vor allem im Eindruck einer Situation formuliert, erhalten in der Tat durch den Ansatz Transaktionsanalyse einen systematischen Unterbau, werden so definierbar und handhabbar.
In unserem Führungsseminar erhalten Sie eine umfassende Einführung in dieses hier nur sehr rudimentär in Auszügen skizzierte Konzept Transaktionsanalyse. Die Transaktionsanalyse beinhaltet weitaus mehr, als hier erwähnt werden kann.
Sie steht auf fünf Säulen: Stroke-Konzepte, Konzept der Ich-Zustände, die eigentliche Transaktionsanalyse, Spiele-Theorie und die Script-Analyse. Sie lernen in unserem Seminar etwas über sich selbst und Andere. Der Lernprozess wird durch eine Vielzahl von Übungen unterstützt und gefördert.
Für Führungskräfte liegt der Nutzen dieses Seminars klar auf der Hand: Sie verstehen ihre eigenen inneren Antreiber (das wäre ein Teil aus der Script-Analyse) und Vorschriften (Teil der Ich-Zustände) besser, sie lernen, wie ihre Kollegen ebenso wie sie selbst ihren eigenen Antreibern und Vorschriften unterworfen sind, ihrer Persönlichkeit, in letzter Konsequenz – und sie lernen, damit besser umzugehen. Dieses Seminar wird ihnen dazu dienen, Missverständnisse in der Kommunikation und darauf beruhende Konflikte besser zu verstehen, sie zu lösen oder von vorneherein zu vermeiden.
Haben Sie Interesse? Dann rufen Sie uns an. Tel. (0221) 3 90 93 39 - 0
Oder mailen Sie uns: info@synnecta.com |