Sehr geehrte Damen und Herren!
Wir befinden uns in einer Phase der Veränderung. Sie merken, wie sich die Welt um uns verändert, die Tage kürzer werden, es kälter wird. Diejenigen von uns, die sich in der Hektik des Alltags die Zeit nehmen, können zugleich den herrlichen Anblick eines herbstlichen Waldes genießen.
In diesem Jahr jedoch verändert sich noch eine andere Welt. Mit der Finanzkrise ist unsere reale Wirtschaft global in eine Phase der Rezession eingetreten. Auch das spüren wir – die Rhetorik wird härter, Sorgen breiten sich langsam aus, Sicherheit geht verloren. Im Management verändert sich die Aufgabe. Es geht nicht mehr um das kostenbewusste Management von Wachstum, sondern um die Absicherung des Geschäfts, den Umgang mit Knappheit, ohne dabei die Zukunft zu gefährden. Prognosen werden nach unten korrigiert, Werke in der Produktion gestoppt. Rezession und Ausgabestopps sind die uns beschäftigenden Themen. Und zugleich begegnet uns ein altes Wissen, mit Angst und Sorge lässt sich die für die Zukunft so wichtige Motivation, Leistungslust und Verantwortlichkeit nicht
erreichen.
Die Menschen in den Unternehmen reagieren unterschiedlich auf die neue Situation – einige mehr verängstigt und ohne Vertrauen in die eigene Führung, andere mit Zuversicht und dem Wissen, dass ihr Unternehmen klug handeln wird. Die Reaktion hängt von den Erfahrungen ab, die die Menschen jetzt gerade machen – erleben sie vernünftiges Handeln, Ehrlichkeit und Transparenz? Haben sie Vertrauen in ihre Unternehmenskultur? Können sie über die Krise hinweg in eine Zukunft sehen? Können sie erleben, dass Ihre Führung mit ihnen in einem Gespräch steht und sie in die Entscheidungen einbezieht, was jetzt als sicherndes Handeln nötig ist?
Eine Unternehmenskultur, die gepflegt und gestaltet wird, gibt den Menschen Orientierung und nicht zuletzt auch Hoffnung. Die Arbeit an ihr ist keine Aufgabe für die Perioden mit schönem Wetter, auch wenn es kalt wird oder gerade wenn es kalt wird, gestalten wir mit unserem Verhalten unsere Kultur.
Der verantwortungsbewusste Umgang mit Veränderung, insbesondere in transnational aufgestellten Unternehmen sowie die Gestaltung von Unternehmenskultur, möchten wir Ihnen in diesem Newsletter kurz vorstellen.
Außerdem bieten wir Ihnen in diesem Newsletter: das Porträt eines weiteren international erfahrenen Mitarbeiters der SYNNECTA, interessante Buchtipps und ein Rückblick auf die Veranstaltung Mastering Intangibles Across Borders in Pitttsburgh. Und wir haben im nächsten Frühjahr einen besonders interessanten Termin für Sie: Die SophiaWerkstatt 2009.
Wir wünschen Ihnen eine informative Auszeit beim Lesen dieser SYNNECTA Infomail.
Ihr SYNNECTA Team |
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Der Sturm ist da – Sind Sie, ist Ihr Team wetterfest?
Management und Leadership in schwierigen Zeiten.
Es gibt sie, die Regeln für ein gutes und zielführendes Verhalten in schwierigen Zeiten.
Zum Beispiel: Kommunikation ist essentiell, wenn neben der Sicherung auch zugleich an der Zukunft gearbeitet werden muss. Und doch verschwinden viele Führungskräfte in Zeiten der Krise von der Bühne der Kommunikation und lassen Mitarbeiter im Dunkeln. Ein Dunkel, das mit Spekulationen, Sorgen und Gerüchten gefüllt wird und selten zur Motivation und zu einem zielführenden Verhalten beiträgt. Eine Krise verlangt die Präsens der Führung und stellt besondere Anforderungen an die Qualität der Inhalte.
Zum Beispiel: Glaubwürdigkeit. Das Verhalten der Führung in der Krise wird für lange Zeit die Wahrnehmung bestimmen. Überall da, wo Glaubwürdigkeit, die Orientierung an Werten für die interne Steuerung und für das Versprechen der Marke eine Bedeutung hat, darf die Konzeption und die Exekution von sichernden Maßnahmen die Glaubwürdigkeit nicht gefährden. In der Krise kann das Kapital Glaubwürdigkeit aufgebaut werden - ein Kapital für später, das aber in der Solidarität und Motivation der Mitarbeiter unmittelbar wirkt. Aber auch hier gilt, nur wer sich zeigt, wer kommuniziert kann in seiner Haltung wahrgenommen werden.
... auch in Krisen gilt: Wir sind erfolgreich nur mit den Menschen und müssen alles tun, um sie auf einem auch schwierigen Weg mitzunehmen. |
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Leidenschaft – Die SophiaWerkstatt 2009
vom 26. bis 28. Februar 2009 im Kloster Hornbach
Die Sophia 2009 fragt nach der Bedeutung der Emotion für Organisationen. Sie tut dies am
Beispiel eines starken und bewegenden Gefühls – der Leidenschaft. Allzu oft werden
Gefühle in Organisationen nur als Barrieren, als Widerstand oder Angst thematisiert, zu
selten als das, was sie stets auch sind, als Voraussetzung für energetisches, für gemeinsames und für geleitetes Handeln. So wie unsere kleinen
und großen Leidenschaften uns antreiben, so werden Unternehmen von geteilter kleiner und großer
Leidenschaft, von gemeinsamer Emotion bewegt. mehr |
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Rückblick Mastering M&A Intangibles Across Borders
In unserem letzten Newsletter haben wir Ihnen die Veranstaltung Mastering M&A Intangibles Across Borders vorgestellt und angekündigt. Anfang Oktober hat SYNNECTA dann zum ersten Mal dieses Programm mit dem Carnegie Bosch Institute und der Tepper School of Business an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania veranstaltet. Carnegie Mellon's Tepper School of Business gehört zu den Top Business Schools in den USA. Wir konnten uns dort über 30 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern und Unternehmen freuen. Die Teilnehmergruppe bestand aus erfahrenen Managern international tätiger Konzerne, die meisten von ihnen brachten berufliche Erfahrung mit dem Thema Merger & Acquistion mit. Die dreitägige Veranstaltung konnte daher für ein sehr intensives Arbeiten am Thema genutzt werden. mehr |
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Kulturentwicklung
Kulturentwicklung ist ein zentraler Baustein der Organisationsentwicklung. Jedes Unternehmen verfügt
über eine erstaunlich stabile und spezifische Organisationskultur. Die Art und Weise wie wir Menschen
im Unternehmen interagieren, folgt den Spielregeln der über Jahre gewachsenen Kultur der Organisation. mehr |
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Transnationalität
Unternehmen sind heute nicht mehr an nationale Logiken und Kulturen gebunden. Als transnationale Akteure
sind sie verflochten in ein globales Netz von Beziehungen und Konzepten. Tatsächlich scheinen sie in
vielerlei Hinsicht das Konzept der Nation abgelöst zu haben. Und dennoch gibt es wenig Unterstützung,
um diese Prozesse der Globalisierung zu verstehen und zu unterstützen. SYNNECTA geht bei der Arbeit
über interkulturelle Ansätze hinaus, denn Ziel der Beratung ist es nicht nur, Menschen aus
unterschiedlichen Kulturen zusammenzubringen. Unternehmen entwickeln Kulturen, die über Grenzen und
nationale Kulturvorstellungen hinausgehen [trans, lat. Darüber hinaus, hinüber, über-]. Die Grundlage
allerdings bleibt dieselbe: Akteure auch in transnationalen Unternehmungen sind und bleiben Menschen. mehr |
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»Falling Man« von Don DeLillo, »Die Leiden eines Amerikaners« von Siri Hustvedt und »Netherland« von Joseph O'Neill. Drei Bücher über New York nach dem 11. September, drei Meisterwerke der feinsinnigen psychologischen Betrachtung und der Sprache. Vorgestellt von Robert Kötter. mehr |
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Susan Pinker widmet sich in ihrem kontrovers diskutierten Werk den Unterschieden zwischen Männern und Frauen. Dass es da welche gibt, ist unbestritten, wir treffen ja - sehr banal - diese Unterscheidung »Mann« oder »Frau«. mehr |
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Gillian Bradshaws historischer Roman »Cleopatra's Heir« setzt dort ein, wo Shakespeares
»Antony and Cleopatra« aufhört. Sie entwirft eine Geschichte um Cesarion, den Sohn, der
aus der Liaison zwischen Cleopatra und Julius Caesar hervorging, und der nach Cleopatras Wunsch König
von Ägypten werden und ihre Dynastie weiterführen sollte. Doch Cleopatra und Mark Antonius
verlieren bekanntlich den Krieg gegen Octaivian, Caesars Adoptivsohn, der ehemalige Triumviratpartner
von Antonius und der zukünftige Kaiser Augustus. Cleopatras Sohn Cesarion bleibt deshalb nur die
Flucht ins Exil. mehr |
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