Horizonte - Hermeneutische Beratung
Vertiefung des hermeneutischen Grundmodells

Erläuterungen Horizont I
 |
Horizont I (Herkunftshorizont)
Horizont I gestaltet sich aus autonomen Kompositionen, emotionalen Komplexen und mentalen Modellen. Sie werden sprachlich geprägt in den eigenen, erzählten und erinnerten Geschichten zugänglich.
In den Geschichten wird der Erfahrungsschatz, die Vorstellung vom Gewordensein, die Wirkung tradierter Elemente aus der Erziehung und Bildung, transportiert. Er beinhaltet zudem das Eigenverständnis über den zur Verfügung stehenden Handlungsraum, über die geltenden Rollenkonstrukte und die Erwartungen an das eigene Handeln.
Der Standpunkt im Horizont bestimmt, wie ein Thema, eine Aufgabe, ein Problem gesehen und bewertet wird. Je nach Situation werden nur bestimmte Elemente des verfügbaren Horizonts aufgerufen. |
Erläuterungen Horizont II
Horizont II (Kontexthorizont)
Horizont II wird gebildet aus der Selbstbeschreibung des Unternehmens in einem jeweils ausgewählten Kontext, der aktuellen Sicht auf den Markt und Wettbewerb, auf das Eigenverständnis der Steuerung und Führung und der Muster, in der die Organisation Themen, Aufgabe oder Probleme definiert, beschreibt und zu lösen sucht (gängige Methodologien usw.).
Die Sichtweisen auf den Kontext des Themas sowie die Art und Weise der Beschreibung einer Aufgabe oder eines Problems wiederum determinieren den Raum für die im System denkbaren Lösungswege.
Der Horizont, in den ein Thema gestellt wird, bestimmt, wie es gelöst werden kann. |
|
|